Naturnahe oder intensive Pflege


von Meinrad Gunti und Heinz Schindler, Stadtgärtnerei Basel

Der Kannenfeldpark ist mit 8 Hektaren der grösste Park. Er wurde bereits 1876 angelegt. Dass es sich um einen ehemaligen Friedhof handelt, ist am Baumbestand mit Eiben, Buchs und Zypressen noch gut sichtbar. Durch die Pflanzung von Sträuchern konnte die Zahl der Vogelarten in den vergangenen Jahren erhöht werden. Gemäss Pflegeplan wollte man im Kannenfeldpark auf die Pflege der Säume (Wegsäume und Baumsäume) verzichten und sie einfach wachsen lassen. Weil der Kannenfeldpark stark genutzt wird, müssen die Säume wieder bis an die Bäume gemäht werden. Entlang der Mergelwege werden sie stehen gelassen und man kann heute beobachten, dass sich in diesem Bereich eine grössere Artenvielfalt eingestellt hat.

Quelle: Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter 15.06.2006